Der Zahlungsverkehr hat sich in den letzten Jahren durch eine fortschreitende Standardisierung im internationalen Bereich sehr dynamisch weiterentwickelt. Zuletzt haben vor allem die gesetzlichen Vorgaben zur „Single Euro Payments Area“ (SEPA) den Finanzdienstleistern erhebliche Investitionen in die Weiterentwicklung ihrer bestehenden IT-Systeme abverlangt.
Mit Einsatz der SEPA-Überweisung im Januar 2008 wurde der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum für die Verbraucher, Wirtschaftsunternehmen und Kreditinstitute zur Realität. Ab diesem Zeitpunkt können Nutzer von Zahlungsverkehrsdienstleistungen Euro-Überweisungen über ein einziges Konto bei einer beliebigen europäischen Bank abwickeln. Seit November 2009 steht nun auch die SEPA-Lastschrift zur Verfügung. Unternehmen und Verbraucher können somit nationale sowie grenzüberschreitende Euro-Überweisungen und Euro-Lastschriften effizient, sicher und einfach durchführen.
Trotz dieses erheblichen Fortschritts sind viele Zahlungsverkehrsabwicklungen immer noch geprägt von notwendigen manuellen Eingriffen, wenig Durchgängigkeit in der Verarbeitung und daraus resultierend einer hohen Fehleranfälligkeit.
Sinkende Erträge im Bankgeschäft erzwingen eine weitergehende Automatisierung der Geschäftsprozesse. Gemeinsam mit unseren Kunden implementieren wir Lösungen, die mit „Straight Through Processing“ eine vollautomatische Abwicklung der jeweiligen Geschäftsvorfälle ermöglichen und so enorme Rationalisierungspotentiale eröffnen und Kosten senken.
Entscheidungen über Zahlungsart und Clearingnetz sowie deren Standards werden durch die Lösung automatisch getroffen, wodurch aufwendige Arbeitsschritte zur Unterscheidung von nationalem, internationalem und Euro-Zahlungsverkehr entfallen.
